Wie sagt man so schön: „Wenn man Pläne macht, fällt irgendwo das Schicksal lachend vom Stuhl!“ So ähnlich war es auch, als ich vor gut zwei Monaten freitags von der Arbeit nach Hause kam, mit dem festen Vorsatz, endlich den ollen Teppich im Arbeitszimmer herauszureißen und das neue Laminat zu verlegen. Das hatte nun ja auch schon etliche Wochen mal im Flur, mal im Arbeitszimmer auf einem Stapel gelegen. Irgendwie immer im Weg, und schier endlos lange, da ich mit dem Tapete reparieren und streichen nicht vorankam…

Aber an besagtem Freitag war die Farbe schon lange trocken und die meisten Möbel eh schon in der Küche oder dem Wohnzimmer zwischengelagert. Also lag dem ganzen nicht mehr viel im Weg, auch die innere Faulheit war gerade wie weggeblasen. Bis ich im Haus mit einem kläglichen „Hallo, ich bin im Schlafzimmer…“ begrüßt wurde. Und da lag mein Mann, wie ein Häufchen Elend auf dem Bett. Nein, krank wäre er nicht, er hätte sich bei der Arbeit das Knie verdreht und das würde jetzt voll wehtun. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken, wie er wohl mit kaputtem Knie nach Hause gekommen ist, das sind ja schließlich 50 km…

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